Sophie

Hier erfährst du mehr über Sophie, die Romanheldin aus „Im Rollstuhl nach Florenz“.

Sophie ist 13 Jahre alt. Sie hat kurze, schwarze Haare und ist ziemlich schüchtern.

Wenn du dir das Bild von Sophie anschaust, wird dir vielleicht zuerst ihr Rollstuhl auffallen. Ohne den geht nichts in ihrem Leben. Sophie sitzt im Rollstuhl, weil sie seit ihrer Geburt eine körperliche Behinderung hat.

Wenn sie in ihrem elektrischen Rollstuhl – liebevoll „Silberpfeil" genannt – sitzt, kann sie selbst bestimmen, wo es lang geht und wie schnell sie fahren möchte. Der E-Rollstuhl musst immer lange im Voraus aufgeladen werden, denn er hat eine große Batterie, die ihn antreibt.

Wenn Sophie in einem „normalen" Rolli sitzt, muss sie von jemandem gefahren werden. Denn Sophie hat auch Probleme mit ihrer rechten Hand, die leicht eingeknickt aussieht. Die kann sie kaum bewegen. Dies nennt man Spastik (das ist Griechisch und bedeutet ‚Krampf‘).

Den Alltag zu bewältigen ist also jedes Mal eine große Herausforderung für Sophie. Doch zum Glück wird sie tatkräftig von ihren Eltern, Oma Frieda, Opa Karl und nicht zuletzt von Cousine Marieke unterstützt.

Als Sophie mit ihrer Cousine und ihrem Großvater ins Florenz des Jahres 1506 fliegt, sitzt sie in einem alten Holzrollstuhl, damit sie in Florenz nicht so sehr auffällt. Elektrische Rollstühle gab es damals schließlich noch nicht.

Sophie hat viele Fragen rund um ihre Behinderung, zum Beispiel:

  • „Warum sitze ich im Rollstuhl?“
  • „Warum schauen mich die Menschen manchmal so an?“
  • „Gibt es Menschen mit Behinderungen schon immer?“