Ausgefragt

Neugierige Leser/innen haben mich ausgefragt. Hier sind meine Antworten.

    Wie bist du auf die Idee gekommen, ein Buch über ein Mädchen im Rollstuhl zu schreiben?

  1. Ich finde, dass es viel zu wenige „Romanhelden im Rollstuhl“ gibt. Und das muss sich ändern! Behinderungen, egal welcher Art, gehören nun einmal zum Leben dazu. Warum sollte man das Thema also totschweigen? Außerdem habe ich einen engen Bezug dazu. Mehr dazu erfährst du hier.

    Welche Botschaft steckt hinter „Im Rollstuhl nach Florenz“?

  1. Nicht nur eine! Zum einen möchte ich Kindern, die wie Sophie eine Behinderung haben, Folgendes vermitteln: „Versteckt euch nicht! Habt Mut und zeigt, was ihr drauf habt!“ Eine Behinderung ist kein Hindernis für wunderbare Freundschaften und spannende Abenteuer. Zum anderen möchte ich Kindern, die noch nie mit dem Thema „Behinderung“ konfrontiert worden sind, zeigen: „Es ist wichtig, dass ihr Fragen stellt und dass ihr neugierig seid!“ Ich würde mir wünschen, dass „Anders-Sein“ nicht (mehr) als Nachteil oder „schlimm“ geahndet wird.

  2. Warum empfindet Sophie ihren Rollstuhl manchmal als Last?

  3. Sophie ist dreizehn Jahre alt, also in einem Alter, in dem man viel hinterfragt, insbesondere sich selbst. Sophie vergleicht sich mit anderen Kindern und Jugendlichen. Erst durch das Abenteuer in Florenz lernt sie, sich selbst und ihre Körperbehinderung zu akzeptieren und den Rollstuhl als ihren „Freund“, ihr wichtigstes Hilfsmittel, zu betrachten.

  4. Warum besuchen Sophie, Marieke und Großvater Karl ausgerechnet Leonardo da Vinci?

  5. Leonardo da Vinci war ein sehr interessanter und überaus intelligenter Mann, der nicht nur wundervoll zeichnen und malen konnte, sondern sich auch sehr für den menschlichen Körper interessierte. Er wollte herausfinden, wo in unserem Körper welche Organe liegen, wie sie miteinander in Verbindung stehen usw. Opa Karl glaubt, dass genau dieser Mann der richtige Ansprechpartner für Sophie ist. Denn Sophie hat viele Fragen rund um ihre Körperbehinderung, zum Beispiel diese: „Warum schauen mich die Leute manchmal so an?“

  6. Was motiviert dich zum Schreiben?

  7. Der Traum von einer Gesellschaft, die keinen ausgrenzt.

  8. Was sind deine Inspirationsquellen?

  9. An erster Stelle natürlich meine Cousine! Die Ideen zu möglichen Handlungsorten und Abenteuern kommen mir aber meistens, wenn ich unterwegs, z.B. auf Sightseeing-Touren bin. Florenz habe ich mir genau angeschaut, bevor ich mein Erstlingswerk verfasst habe! In den kleinen verwinkelten Gassen wird man automatisch inspiriert. In alten Städten wird die Vergangenheit lebendig. Das fasziniert mich.

  10. Würdest du gerne mal mit Opa Karls Zeitmaschine in die Vergangenheit fliegen?

  11. Auf jeden Fall! Zeitreisen finde ich super spannend. Schade, dass so etwas nur im Buch oder Film funktioniert. Leonardo da Vinci würde ich gerne einmal kennenlernen, aber auch viele andere berühmte Personen oder meine Großeltern, als sie noch jung waren.

  12. Welche Bücher hast du als Kind gerne gelesen?

  13. Mein absolutes Lieblingsbuch war und ist nach wie vor „Der Herr der Diebe“ von Cornelia Funke. Ich habe auch viele weitere Bücher von ihr verschlungen, aber auch „Das Sams“ von Paul Maar, „Ronja Räubertochter“ von Astrid Lindgren und, als ich schon etwas älter war, alle „Harry Potter“-Bände.

  14. Was ist dein Lieblingstier?

  15. Eindeutig der Elefant!

  16. Wie „tickst“ du sonst so?

  17. Das erfährst du in einem Interview mit der „Rehacare“.