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„Im Rollstuhl nach Florenz oder  Wie wir die Mona Lisa zum Lächeln brachten“

Für Sophie sind Bordsteinkanten wie Masern und Windpocken zusammen: einfach nur schrecklich. Die Dreizehnjährige sitzt im Rollstuhl, hat tagtäglich mit Hindernissen zu kämpfen und ist viel zu oft auf Hilfe angewiesen.

Schwierige Fragen beschäftigen sie, die auch mit ihrem Anderssein zu tun haben. Auf manche weiß keiner eine Antwort, nicht mal ihre beste Freundin Marieke. Da müsste ein Genie helfen – jemand wie Leonardo da Vinci, von dem ihr Großvater so gern erzählt. Als Opa Karl, ein leidenschaftlicher Tüftler und Bastler, vorschlägt, dem genialen Maler und Erfinder im mittelalterlichen Florenz einen Besuch abzustatten, sind die Antworten auf Sophies Fragen plötzlich zum Greifen nah. Ihre Behinderung kann sie nicht daran hindern, ein großartiges Abenteuer zu erleben ...

Stachelbart-Verlag Erlangen
14,90 Euro

128 Seiten, illustriert, Hardcover,

ISBN 978-3-945648032

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Das sagt Mareice Kaiser über „Im Rollstuhl nach Florenz“:

„Ich träume von einer Gesellschaft, in der es egal ist, ob sich jemand mit einem Rollstuhl, auf den Beinen oder auf den Händen vorwärtsbewegt. Bis zur Barrierefreiheit für alle ist es aber noch ein weiter Weg. Den Weg zu einer inklusiven Gesellschaft ebnen können (Kinder-)Bücher. Deshalb freue ich mich über Verena Freunds Buch "Im Rollstuhl nach Florenz". Es wird schnell klar: Nicht der Rollstuhl ist die Behinderung der Protagonistin Sophie, sondern die Treppenstufen. Sophie ist nicht behindert, sie wird behindert. Ein wichtiges Thema, auch für Kinder, die oft viel selbstverständlicher mit menschlicher Vielfalt umgehen als die Erwachsenen."

Mareice Kaiser, Journalistin und Mutter von zwei Kindern - mit und ohne Behinderung. Sie lebt mit ihrer Familie in Berlin-Kreuzberg, wo ihre Kinder gemeinsam in eine Kita gehen. Über ihr inklusives Familienleben bloggt sie auf kaiserinnenreich.de.